direkt zum Inhalt springen

Campus-News

zurück zur Übersicht

Jede Menge Stipendien für Master

Köln, 25. Oktober 2009

In Deutschland gibt es deutlich mehr Stipendien, als den meisten Studenten bekannt sein dürfte. Hier ein paar Tipps und Anlaufstellen.

Die Preisunterschiede sind enorm: Während man an den staatlichen Hochschulen rund 500 Euro pro Semester für einen Masterstudiengang zahlt, verlangen private Universitäten schon mal das Doppelte. Der Master of Finance an der ISM International School of Management etwa kostet 4500 Euro pro Semester.

Dafür unterstützt die ISM einzelne Studenten mit Stipendien oder gewährt zinslose Darlehen. Es lohnt sich daher, nach finanzieller Unterstützung zu fragen - auch bei den staatlichen Universitäten. Denn oft werden nicht nur Bedürftige gefördert, sondern auch bestimmte Zielgruppen. An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen etwa gibt es ein Henry-Ford-Stipendium für Frauen.

Darüber hinaus bieten etliche Stiftungen von Parteien, Kirchen und Unternehmen Stipendien an. Die bekanntesten sind die Studienstiftung des deutschen Volkes, die Stiftung der Deutschen Wirtschaft und das Evangelische Studentenwerk. Aber auch die Konrad-Adenauer-, Friedrich-Ebert- oder die Heinrich-Böll-Stiftung fördern Studenten.

Ungewöhnliche Geldquellen

Darüber hinaus gibt es etliche kleine, unbekannte Stiftungen. Die Stipendiendatenbank des Karrierenetzwerks E-Fellow listet über 700 Stipendien von mehr als 400 Organisationen auf. Darunter finden sich auch recht ungewöhnliche Geldquellen. Wer zum Beispiel in Oberammergau geboren ist, kann jährlich 200 bis 250 Euro von der Daisenbergerischen Stiftung bekommen. Eine Finanzspritze vergibt auch die KSB-Stiftung für Studenten, die sich mit Pumpen-, Kompressoren- und Armaturenbau beschäftigen.

Ist ein Auslandssemester geplant, lohnt es sich, bei den Fördermöglichkeiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) nachzufragen. Aber auch so manche Firmenstiftung hilft weiter: Die Evonik Stiftung beispielsweise vergibt für ein Auslandssemester sechs Monate lang 400 bis 600 Euro pro Monat.

Geldquellen gibt es offenbar jede Menge. Das Problem: Man muss die Voraussetzungen für die Förderung erfüllen. Genügt bei einigen Geldgebern der Nachweis der Bedürftigkeit, verlangen andere gute Noten, gesellschaftliches Engagement oder die passende Konfession.

(Quelle: ftd.de)

Zusatzinformationen

Straße der Besten: News aus dem Ranking

10.000 Denkzettel
Unicheck ist noch kein Jahr alt. Trotzdem haben schon über 10.000 Studenten gevotet. 98 Hochschulen sind jetzt im Ranking. Danke an Euch!

Bayerische Verhältnisse
Eure Top 5 gerankten Hochschulen sind allesamt bayerisch. Fast, wenn da nicht Biberach wäre. Die Schwaben sind aktuell an Platz 3.

Live ist wirklich live
Hand drauf! Das Unicheck-Ranking ist live. Wenn Ihr jetzt votet ist Eure Stimme morgen dabei und Eure Hochschule vielleicht schon einen Platz geklettert.

In Bonn stimmt die Chemie

Den zufriedensten Chemie-Studiengang hat die Bonner Fachhochschule. Platz eins vor den Universitäten Konstanz und Köln.

Hannover macht Theater
Auf Unicheck könnt Ihr auch die Musik- und Theater-Hochschulen bewerten. Bis dato führt Hannover, vor Frankfurt am Main und München.

In Neu-Ulm geht´s schnell zur Sache
Ein Studium in der Regelzeit? Die Studenten der FH Neu-Ulm sind der Auffassung, dass Ihre Hochschule viel dafür tut, dass das gelingt. Die Kölner dagegen sehen das ganz anders...

Aktiviere JavaScript, für den Online-Status.