Ritalin in aller Munde?
Köln., 26. August 2009
Ritalin ist in aller Munde. Das Medikament, das eigentlich in erster Linie Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom verschrieben wird, entwickelt sich unter Akademikern zum beliebten Dopingmittel. Auch bei Euch? Die Ergebnisse unserer Blitz-Umfrage.
Stundenlanges Lernen, ohne eine Pause zu brauchen, sich von nichts mehr ablenken lassen – das klingt verlockend, gerade in Prüfungsphasen. Doch über die Langzeitschäden von Ritalin oder ähnlichen Mitteln ist nur wenig bekannt. Trotzdem gibt es auch immer mehr Studenten, die sich Medikamente zur Leistungssteigerung besorgen.
Würdest Du zur Droge greifen, um deine Konzentration zu steigern? Das wollten wir von Euch wissen. Das Ergebnis: 43 Prozent aller Teilnehmer spielen mit dem Gedanken. „Lieber eine gedopte 1 als eine ehrliche 3“ lautet ihre Devise. 45 Prozent dagegen ist ihre Gesundheit wichtiger als die Note. Und zwölf Prozent sehen das ganze eher sportlich: „Doping ist unfair“, finden sie – und verzichten deshalb auf Ritalin.
Danke an alle 323 Teilnehmer!



