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Fragen zum Portal

Was will Unicheck?

Unicheck will die Verwendung von Studiengebühren kontrollieren und öffentlich machen. Studenten sollen sagen können, was ihnen an ihrer Uni nicht passt, was besser gemacht werden könnte und was in Sachen Studiengebühren gut läuft. Aber auch Universitätsverwaltungen und Lehrpersonal sollten sich hier Anregungen holen, zum einen, was Studenten sich wünschen und zum anderen, was andere Universitäten bundesweit für Ideen haben beziehungsweise Erfahrungen machen.

Ist so ein Angebot notwendig?

Wir meinen ja. Zwar fordern die Gebührengesetze ein, dass die Gelder nur in die Verbesserung der Studienqualität fließen dürfen, jedoch sieht die Realität anders aus, wie wir inzwischen wissen. Das liegt unter anderem daran, dass die Hochschulen vergleichsweise wenig Zeit hatten, sich mit dem Thema gründlich auseinanderzusetzen. Viele sind schlichtweg überfordert. Das haben wir in unseren Recherchen an den Hochschulen immer wieder gehört. Zudem markieren die Beitragssysteme einen Paradigmenwechsel zu mehr Hochschul-Autonomie und mehr Wettbewerb. Wettbewerb braucht Transparenz. Das Webportal will dazu beitragen, diese Transparenz zu bieten.

Was genau finde ich auf www.unicheck.de?

Unicheck will vergleichen, informieren, Argumente liefern und auf die Pauke hauen, wenn etwas im Argen ist. Herzstück ist ein Online-Fragebogen, über den Ihr – in 23 Fragen und etwa sieben Minuten – die Verwendung der Beiträge an Eurer Fakultät an Eurer Hochschule bewerten könnt. So lässt sich am Ende vergleichen, wie die Studierenden an den über 150 Hochschulen in Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg ihre Universitäten und Fachhochschulen in Sachen Gebührenverwendung bewerten, welche besser und welche schlechter abschneiden, wo Maßnahmen geklappt haben, wo nicht, wo Verwaltung und Studierende gut zusammenarbeiten oder nicht - etc.

Über das Ranking gelangt Ihr zu einer einzelnen Seite zu Eurer Hochschule, auf der jede Menge Wissenswertes zu finden ist. Hier ist auch der so genannte Rektoren-Fragebogen einsehbar. Jedes halbe Jahr bitten wir die Rektoren der Hochschulen, die Studiengebühren kassieren, Fragen zum Thema zu beantworten.

Zudem wird es stets aktuelle redaktionelle Artikel zu allen Hochschulen dieser fünf Länder geben.

Wer schreibt die Artikel?

Hinter allem, was Ihr an Texten auf www.unicheck.de findet, steht die Unicheck-Redaktion. Ein Team aus Journalistik-Studenten gräbt die wichtigen Themen an den Hochschulen aus und macht sie über Unicheck öffentlich. Dabei bauen wir auch auf Eure Kommentare. Zudem stellen wir gerade ein Netzwerk aus Vor-Ort-Reportern zusammen. Wenn Ihr also regelmäßig etwas zum Thema Studiengebühren an Eurer Uni schreiben wollt, dann meldet Euch bei uns: redaktion@unicheck.de.

Wem nützt die Arbeit von Unicheck?

Den Studenten! Und zwar allen, die wissen wollen, wer was warum mit ihrem Geld anstellt - und allen Studierenden, die an ihrer Uni etwas bewegen wollen. Und letztendlich auch den Hochschul-Verwaltungen.

Was denkt Unicheck über Studiengebühren?

Unicheck geht es nicht um die Frage, ob Gebühren eingeführt werden sollen oder nicht, sondern darum, was mit dem Geld letztendlich passiert. Sieben Bundesländer haben Gebühren-Gesetze verabschiedet. Alle sieben geben strikt vor, dass das Geld zur Verbesserung der Lehre eingesetzt wird. Das wollen wir kontrollieren.

Welche Hochschulen sind aufgeführt?

Die staatlichen Universitäten, Gesamt- und Fachhochschulen sowie Berufsakademien der Länder NRW, Niedersachsen, Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern. Diese Länder haben allgemeine Studiengebühren eingeführt. Im Oktober 2007 kommen Hessen und das Saarland dazu. Dabei sind auch nicht-staatliche Hochschulen, die sich den allgemeinen Gebühren-Systemen der Länder angeschlossen haben.

Warum kann ich nicht nach Fachbereichen oder Studienfächern suchen?

In den fünf Bundesländern gibt es über 150 staatliche Universitäten und Fachhochschulen und etwa 1.000 Fakultäten. Wenn wir hierbei noch nach Fachbereichen und Fächern unterscheiden würden, könnten wir die Datenmenge nicht mehr bewältigen. Eine Unterteilung nach Fakultäten ist jedoch sinnvoll, weil meist die Fakultäten autonom über die Mittelverwendung entscheiden.

Was passiert über den Fragebogen auf Unicheck hinaus?

Eine Studenten-Redaktion wird kontinuierlich Nachrichten aus den Hochschulen heraus auf die Seite heben. Aktuell zusammengestellt wird zudem ein Beirat aus Studierenden, Experten und prominenten Akademikern. Der Beirat soll das Portal begleiten und dafür werben. Zweimal im Jahr werden die Ergebnisse der Fragebogen-Erhebung für das zurückliegende Semester auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Heißt es eigentlich Studiengebühren oder Studienbeiträge?

Der juristisch korrekte Begriff ist „Studienbeitrag“, umgangssprachlich hat sich allerdings das Wort „Studiengebühr“ nicht nur im studentischen Sprachgebrauch eingebürgert. Wir verwenden das politisch „falsche“ Wort Gebühr, weil eben jeder weiß, was damit gemeint ist, und das Wort Studienbeitrag ja auch schon für den Asta- und Semesterticket-Beitrag benutzt wird. Und mal ehrlich: Gebühr oder Beitrag – nennt es wie Ihr wollt, uns interessiert dessen Verwendung!

Zusatzinformationen

Unicheck: News zum Thema Studiengebühren

17.11.2009Proteste steuern auf Höhepunkt zu

Mit Demonstrationen und Blockadeaktionen an Universitäten in mindestens 35 deutschen Städten wollen zehntausende Studenten heute bessere Studienbedingungen erreichen. Unterstützung bekommen sie aus den Hochschulen, der Wirtschaft und der Politik.  weiter zu: ### Proteste steuern auf Höhepunkt zu

27.10.2009Grippenspiel

Weil das H1N1-Virus grassiert, sorgen sich viele US-Hochschulen um ihre Studenten. Überraschend lebensnah sind ihre offiziellen Schweinegrippe-Warnhinweise: Haschpfeifen soll man nicht teilen. Und bitte keine Trinkspiele!  weiter zu: ### Grippenspiel

25.10.2009Jede Menge Stipendien für Master

In Deutschland gibt es deutlich mehr Stipendien, als den meisten Studenten bekannt sein dürfte. Hier ein paar Tipps und Anlaufstellen.  weiter zu: ### Jede Menge Stipendien für Master

12.10.2009Neues Semester, neue Probleme?

Die Uni beginnt, und auch Unicheck ist wieder da. Wir hoffen, Ihr habt Euch gut erholt und seid gut in das neue Semester gestartet. Wir freuen uns auf Kommentare von Euch. Dinge, die Euch an Eurer Uni gefallen, Sachen, die gar nicht funktionieren. Schreibt uns - wir fragen nach.  weiter zu: ### Neues Semester, neue Probleme?

26.08.2009Ritalin in aller Munde?

Ritalin ist in aller Munde. Das Medikament, das eigentlich in erster Linie Kindern mit Aufmerksamkeitsdefitzitsyndrom verschrieben wird, entwickelt sich unter Akademikern zum beliebten Dopingmittel. Auch bei Euch?  weiter zu: ### Ritalin in aller Munde?

06.07.2009Weniger Studenten aus dem Ausland

Deutschland wird bei Studierenden aus dem Ausland offenbar zunehmend unbeliebter. Der straffe Bachelor und die Studiengebühren machen das Studium in Deutschland für Studenten aus anderen Ländern unattraktiv.  weiter zu: ### Weniger Studenten aus dem Ausland

01.07.2009Her mit der Kohle!

In mehreren deutschen Städten legten die Protestler vor zwei Wochen diverse Bankenfilialen lahm. Die Studenten und Schüler fordern mehr Geld für Bildung. Das eigentliche Problem ist jedoch die falsche Verteilung der Mittel.  weiter zu: ### Her mit der Kohle!

01.07.2009Klamme Abiturienten verzichten auf Uni

Geldnot ist bei potenziellen Studenten ein großes Thema. Weil sie sich vor einem Schuldenberg fürchten, den sie später zurückzahlen müssen, lassen viele junge Abiturienten die Finger von der Hochschulkarriere.  weiter zu: ### Klamme Abiturienten verzichten auf Uni

21.04.2009Banken geben Zinssenkungen
an Studis weiter

Der Zinssatz des Studienkredits der KfW-Bankengruppe sinkt von 6,5 Prozent auf 4,28 Prozent. Damit haben die Kosten den niedrigsten Stand seit der Einführung der Studentendarlehen erreicht.  weiter zu: ### Banken geben Zinssenkungen an Studis weiter

03.04.2009Studenten auf die Couch

Depressionen, Konzentrationsstörungen, Angstzustände: Die Zahl der Studierenden, die Beratungsstellen aufsuchen, ist an einigen Hochschulen in den vergangenen Jahren merklich gestiegen.   weiter zu: ### Studenten auf die Couch

01.04.2009Studenten dürfen mehr verdienen

Gute Nachrichten zum Semester-Beginn: Der Gesetzgeber hat mit dem Konjunkturpaket II den Grundfreibetrag für 2009 und 2010 angehoben. Auch die Verdienstgrenzen für das Kindergeld sollen heraufgesetzt werden.   weiter zu: ### Studenten dürfen mehr verdienen

20.03.2009"Das ist ein Griff ins Klo"

Eigentlich wollte die Uni Bonn ihre Toiletten mit Hilfe der Studiengebühren sauber halten. Doch nach Protesten von Seiten der Studenten musste sie die Pläne auf Eis legen. Stattdessen wollte sie für die Benutzung Eintritt verlangen. Wir haben Euch gefragt: Wie findet Ihr die Klo-Maut?  weiter zu: ### "Das ist ein Griff ins Klo"

18.03.2009Zweitstudium für Mütter ohne Gebühren

Junge Mütter sind auch in einem Zweitstudium von Studiengebühren befreit. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gab den Klagen mehrerer Studentinnen der Uni Duisburg-Essen statt. Seit Freitag ist dieses Urteil rechtskräftig.
  weiter zu: ### Zweitstudium für Mütter ohne Gebühren

08.03.2009Fernuni Hagen überholt LMU

An der größten deutschen Hochschule gibt es trotz Tausender Studenten kein Gedränge: Die Fernuni Hagen ist im laufenden Wintersemester mit 43.021 eingeschriebenen Studenten die größte Uni im Land.   weiter zu: ### Fernuni Hagen überholt LMU

27.02.2009Digital gleich illegal?

Die Würzburger Universitätsbibliothek wollte ihren Studenten eigentlich etwas Gutes tun: 70.000 Euro der Studiengebühren sollte für die Digitalisierung von Büchern eingesetzt werden und den Studenten so die Lektüre von Fachbüchern erleichtern. Jetzt steht ihr deshalb eine Klage ins Haus.  weiter zu: ### Digital gleich illegal?

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