Wer ist die INSM?
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist eine überparteiliche Initiative, die zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft beitragen will. Spiritus Rector ist Ludwig Erhard, erster deutscher Wirtschaftsminister und Vater der Sozialen Marktwirtschaft. Die Grundpositionen des Erfolgsmodells Deutschland sind auch heute noch gültig: soziale Sicherung, Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Wettbewerb. Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen diese Leitideen allerdings den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden.
Die INSM wirbt mit vielfältigen öffentlichkeitswirksamen Aktionen für diese Erneuerung und versucht dabei stets konstruktive Argumente in die Debatte einzubringen. So regte etwa das Standort-Ranking www.insm-regionalranking.de eine breite Diskussion über die Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur an.
Die INSM (www.insm.de) wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert. Zudem arbeiten viele Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Sport ehrenamtlich an dieser Reformkampagne für Wachstum und Arbeitsplätze mit. Vorsitzender dieses Netzwerks ist der frühere Bundesbankpräsident Professor Hans Tietmeyer (www.hanstietmeyer.de).
Warum macht die INSM bei www.unicheck.de mit?
Deutschlands wichtigster Rohstoff sind seine Köpfe: gut ausgebildete Männer und Frauen, die für neue Ideen und Wachstum sorgen. Einige renommierte internationale Studien zeigen, dass Deutschland im Wettbewerb um die beste Ausbildung leider zurückgefallen ist. Wird dieser Trend nicht umgekehrt, schwächt das unser Land.
Bildung ist nicht zuletzt deshalb ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der INSM: Jährlich veröffentlicht die INSM den so genannten Bildungsmonitor, ein Bundesländer-Vergleich zu Kindergarten, Schule, Lehre und Studium. www.unicheck.de ist die konsequente Fortsetzung dieses Engagements. Wettbewerb ist kein Allheilmittel, aber richtig eingesetzt, sorgt Wettbewerb für Anreize zur Qualitätsverbesserung - auch im Bildungsbereich. Studiengebühren können ebenfalls einen heilsamen Wettbewerb zwischen den Hochschulen zum Wohl der Studenten und der Hochschullandschaft entfachen.
Dazu reicht es aber nicht, wenn Hochschulen einfach nur das Geld kassieren. Die Studenten müssen auch die Chance haben, ihre Wünsche und Beschwerden den Hochschulen mitzuteilen. Unicheck will die Nachfragemacht der Studenten bündeln und damit für Transparenz bei der Verwendung der Studienbeiträge sorgen.
Ist die INSM für oder gegen Studiengebühren?
Unser Land braucht gut ausgebildete Köpfe. Das war immer ein Standortvorteil der hiesigen Arbeitnehmer und Arbeitgeber – und soll es auch wieder werden. Bedingung dafür ist eine erstklassige Ausbildung. Den tertiären Sektor betreffend, können Studiengebühren ihren Anteil dazu beitragen. Deshalb spricht sich die INSM für Studiengebühren aus, wenn die Gelder tatsächlich in eine bessere Ausbildungsqualität fließen.



