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Unicheck-Redaktion

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Gute Zungen, Böse Zungen

Köln, 22. Mai 2007

Wir haben ein Problem mit Bösen Zungen. Es gibt sie und wenn sie keine Bösen Zungen wären, würden wir sagen: "Ihr falschen Schlangen." Das geht aber nicht, weil jemand von uns eine Schlangenphobie hat. Daher besser das mit den Zungen. Die Sache mit den Zungen ist auf jeden Fall echt verrückt. Das müssen wir Euch mal erzählen. Überall verbreiten sie seltsame und sogar falsche Dinge über Unicheck. Der Sage nach findet man Böse Zungen oft in Gerüchteküchen! Vielleicht ist es deswegen so.

Uns sind sie unheimlich. Sie können Dinge, von denen man denkt, dass sie nur Computermenschen nach 20 Jahren Berufserfahrung drauf haben. Eine Zunge kann sogar ihre Internetseite so programmieren, das, igiit, ganz eklig, lauter Stinkefinger auf unserem Bildschirm auftauchen, wenn wir ihre Seite anschauen wollen, auf welcher die Zunge über uns schreibt. "Oh Gott, habt ihr Euch jetzt auch so fürchterlich erschrocken", hat jemand von uns neulich gesagt. "Ja, total", hat dann jemand zurück gesagt und sich ganz super doll gegruselt. "Denen habe ich es jetzt aber gezeigt", wird sich die Computerzunge bestimmt jetzt denken und dabei ganz glücklich sein.

Die Reporterzungen, eine weitere Gattung, sind ganz gewieft. Sie haben außerdem viele Haare auf der Zunge und schreiben absichtlich komische Sachen von denen sie wissen, dass sie nicht stimmen. Für die Reporterzungen ist es wichtig, die in der Reporterzungenausbildung antrainierte Reihenfolge: "Erst die These, dann die Recherche", einzuhalten. Vielleicht sind das dann schon gespaltene Zungen, da müssen wir uns aber nochmal schlau machen. Reporterzungen können auch gleichzeitig Lügezungen sein. "Keine Angst, wir wollen Euch nicht in die Pfanne hauen", haben sie oft gesagt und es dann doch versucht. Da mussten wir immer sehr aufpassen.
Eine eingerollte Siez-Zunge, die sich eingerollt hat, weil sie beleidigt war, wollte sogar schon vor das Zungengericht am Zungengerichtshof ziehen, weil wir sie geduzt haben. „Das ist ein Tatbestand der Beleidigung“ hat die Siez-Zunge gesagt, sich dabei kurz aus-, dann aber wieder sehr schnell eingerollt.

Dann gibt es Böse Zungen, die warnen. Wir nennen sie die Agentenzungen, die Zugriff auf Satelliten in der Erdumlaufbahn haben, oder so, weil sie immer sehen können, wer genau aus welcher Stadt und aus welchem Gebäude auf ihrer Internetseite war. Die Agentenzungen sagen, dass wir eine verdeckte Kampagne sind. Und dass man die Zungen, nein, die Finger von Unicheck lassen soll. Weil man den Studenten dann, das sagen die Zungen, die Wörter im Mund einmal herum drehen könnte. So wie man ein Grillhühnchen dreht und dann würden wir am Ende sagen: "Alle Studenten finden Gebühren gut." Herrlich. Wir vermuten hier sehr, dass die Gattung der Agentenzungen viel Zeit in der Gerüchteküche verbracht hat. Womöglich waren sie sogar einige Jahre darin gefangen.

Ganz ehrlich: Manchmal träumen wir von den Zungen. Sie haben uns unsere Arbeit und unseren Start sehr schwer gemacht und uns viele Zungen, nein Steine, in den Weg gelegt. Und jetzt mal Zunge beiseite: Wir sind keine verdeckte Pro-Gebühren-Kampagne. Wer wir sind und was wir machen, das kann jeder hier auf der Seite lesen. Schon immer. Das konnten auch die Reporterzungen lesen, die ganz am Anfang etwas über uns geschrieben haben, als wir noch gar nicht online waren. Wie das geht? Nun, die Reporterzungen hatten eine Einladung bekommen, in der alles drinnen stand. Sie haben geschrieben, dass wir absichtlich nicht sagen, dass wir ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft sind. Dabei stand das doch in der Einladung! Komische Zungen, wir sagen's Euch.
Ach ja, wir sind übrigens auch nicht böse und mächtig. Und sowas wie die Computerzunge können wir auch nicht. Wir wollen einfach nur ehrliche, gute und gewissenhafte Arbeit machen. Für Euch. Mit Euch. Macht Euch am besten selbst eine Zunge, nein, ein Bild von uns. Vielen Dank, Eure Unichecker.

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